Menü Menü
Willkommen bei der ERGO Group

Telefon

E-Mail

Telefon

Gebührenfrei in Deutschland

0800 3746-000

Aus dem Ausland

+49 211 477-7100

Weitere Kontaktdaten

Kunden Deutschland
Media Relations
Karriere
Geschäftspartner

Kontaktübersicht

„Unglaublich, dass wir das geschafft haben“


Die Vorjahressieger im DFB-ePokal im Interview

Magazin, 31.03.2022

Mit Celtic Worms haben Philipp Eisvogel“ Schermer und Yüksel „Bomber_Yuksel“ Diker gemeinsam mit Kai „Hensoo“ Hense DFB-ePokal-Geschichte geschrieben. Sie waren im vergangenen Jahr die ersten Sieger des „DFB-ePokal powered by ERGO“. Schermer und Diker sind in dieser Saison mit verschiedenen Teams wieder in der Hauptrunde dabei. Wir haben mit ihnen gesprochen.

DFB-ePokal-Vorjahressieger

Philipp Schermer und Yüksel Diker mit der DFB-ePokal-Trophäe.

Wie bewertet ihr rückblickend den Sieg im DFB-ePokal im vergangenen Jahr? Es war ja ein historischer Erfolg. Immerhin wurde der ePokal zum ersten Mal so ausgespielt.

Yüksel Diker: Für mich persönlich war das der größte Triumph in meiner e-Sportler-Karriere. Rückblickend war es einfach eine coole Zeit. Ich erinnere mich gerne zurück und schaue mir ab und zu ein paar Videos an. Es ist eigentlich immer noch unglaublich, dass wir das geschafft haben.

Philipp Schermer: Wir hatten uns als Team damals sehr gut auf unsere Spiele im DFB-ePokal vorbereitet – sowohl mental als auch spielerisch. Uns hat ausgezeichnet, dass wir einen sehr guten Zusammenhalt hatten und uns gegenseitig hochgezogen haben. Das war auch ausschlaggebend dafür, dass wir es bis ganz nach oben geschafft haben. Wir hatten einfach das gegenseitige Vertrauen, sind immer positiv in die Spiele gegangen und hatten nie das Gefühl, dass wir verlieren könnten. Das hat sehr geholfen.

Würdest du auch sagen, dass ihr als Team einfach gut harmoniert habt, Yüksel?

Yüksel Diker: Absolut. Unsere Vorbereitung auf das Turnier war gar nicht allzu intensiv. Aber kurz vor dem Start damals haben wir uns zusammengesetzt und uns gegenseitig motiviert. Es hat einfach alles gepasst. Eine unglaubliche Truppe war das.

Was war das für ein Gefühl den Siegerpokal in den Händen zu halten?

Philipp Schermer: Ein großartiges Gefühl. Bei mir persönlich ist da auch so ein bisschen der Bann gebrochen. Denn ich war vorher in drei anderen Finals und habe alle verloren. Das vierte habe ich dann mit dem DFB-ePokal-Finale endlich gewonnen.

Was hat sich seitdem für dich verändert, Philipp?

Philipp Schermer: Es ging recht schnell mit der neuen Saison los. Da hatte ich dann neue Aufgaben. Der Triumph im DFB-ePokal hat mir aber auf jeden Fall ein gutes Gefühl für die neue Saison gegeben.

Und wie war es bei dir, Yüksel?

Yüksel Diker: Es hat sich sehr viel verändert. Ich war davor Academy-Spieler und wurde dann als Pro hochgezogen, obwohl ich mich persönlich nicht als Pro sehe. Ich mache es ja nicht Vollzeit, sondern habe noch einen richtigen Job. Aber ich streame mittlerweile meine Spiele regelmäßig. Ich habe im Prinzip jetzt mehr Verantwortung.

Du hast eine Einladung zur eNationalmannschaft erhalten, aber abgelehnt. Warum?

Yüksel Diker: Ich habe einen Vollzeitjob, arbeite acht Stunden am Tag und dann ist es doch sehr schwer, noch zusätzlich für die Nationalmannschaft zu spielen. Grundsätzlich hatte es mein damaliger Teamkollege Kai Hense über die gesamte Saison auch mehr verdient. Die Einladung empfinde ich aber als Ehre, klar.

Ihr wart mit Celtic Worms ja sehr erfolgreich. Zur neuen Saison spielt ihr aber alle woanders. Wieso seid ihr in dieser Konstellation nicht noch mal angetreten?

Philipp Schermer: Es war eine Option, ja. Aber es hat sich dann leider nicht ergeben, dass wir als gesamtes Team so weiterspielen konnten. Wir wollten ja auch nicht nur den DFB-ePokal spielen, sondern auch andere Wettkämpfe.

Philipp, du bist zu Schanzer eSports gewechselt. Was waren die Gründe?

Philipp Schermer: Der Verein hat mir ein sehr gutes Gesamtpaket geboten. Durch die Spiele in der Virtual Bundesliga habe ich dort eine gute Möglichkeit, mich national für alle Events zu qualifizieren. Das war für mich sehr wichtig.

Yüksel, du spielst jetzt mit B360. Wie bewertest du die Chancen auf den Titel?

Yüksel Diker: Ich muss sagen, dass es dieses Jahr sicherlich nicht einfach ist. In diesem Jahr haben wir einen anderen Modus und da müssen wir einfach schauen, wie es klappt. Wichtig ist, dass wir in der Breite gut besetzt sind. Wir haben uns auch im vergangenen Jahr keinen Druck gemacht, dass wir dieses Ding gewinnen müssen. Wir haben befreit aufgespielt. Und dieses Jahr gehen wir auch ohne Druck rein und schauen einfach, was geht. Es kommt ja auch auf die Tagesform und etwas Glück an. Wenn ein Mitspieler, muss ein anderer da sein und gewinnen. Da braucht es einfach Coolness, besonders in den Golden-Goal-Spielen.

Wie ist das in den Golden-Goal-Spielen? Ist man da besonders angespannt?

Yüksel Diker: Man kriegt schon einen Adrenalinschub. Es kommt ja schon drauf an, wer den Anstoß hat und somit die erste Möglichkeit, das entscheidende Tor zu erzielen. Wenn man sich einen dummen Ballverlust leistet, kann das echt teuer werden. Es ist echt schwer, die Ruhe zu bewahren. Wenn man es schafft, locker zu spielen, ist das schon der entscheidende Faktor.

Mit den Schanzern bist du ja auch in der Hauptrunde dabei, Philipp. Wie weit geht’s für euch in diesem Jahr? Ist der Titel drin?

Philipp Schermer: Wir haben auf jeden Fall große Ambitionen. Ich denke, wir sollten optimistisch an die Sache herangehen. Allerdings hat sich ja der Modus im DFB-ePokal verändert. Die größte Änderung ist, dass es auf der PS4-Version gespielt wird. Da müssen wir uns natürlich anpassen. Aber im Prinzip haben alle Teams wenig Erfahrung in diesem Modus. Da wird sich zeigen, wer sich da am besten anpassen kann.

Ihr habt ja beide auch interessante Spitznamen. Woher kommt eigentlich dein Spitzname „Eisvogel“?

Philipp Schermer: Da gibt’s keine besondere Geschichte. Vor einigen Jahren habe ich mir den Namen mal überlegt. Und der hat sich dann so eingebürgert.

Und bei dir Yüksel, wieso nennt man dich „Bomber“?

Yüksel Diker: Es war 2011, als ich einen Namen für die Playstation gesucht habe. Und ich komme ja aus München. Eine Kollege hatte schon den Gamertag „Bomber99“ und ich dachte mir: Bomber Yüksel hört sich einfach gut an. Die Verbindung zu Gerd Müller ist natürlich direkt da. Und der Name hat auch einen Wiedererkennungswert. Der Name hat aber natürlich nichts mit Krieg zu tun, sondern nur mit Fußball.

Wie würdet ihr eure Spielweise bezeichnen? Was zeichnet euch aus?

Philipp Schermer: Ich bin ein sehr offensiver Spieler. Über die Jahre hat mich immer ausgezeichnet, dass ich versuche, mehr Tore zu schießen als zu kassieren. Ich bin nicht der typische 1:0-Spieler.

Yüksel Diker: Ich bin kein Ballbesitzspieler, sondern kombiniere gerne schnell nach vorne und suche schnell den Abschluss. Wichtig ist mir: hoch zu stehen und zu pressen. Das ist allerdings auch mit Risiko verbunden.

Wie bereitest du dich persönlich auf ein Spiel vor, Philipp?

Philipp Schermer: Es kommt immer drauf an, was konkret ansteht. Bei einem eins gegen eins versuche ich an meinen Fehlern zu arbeiten und am Wettbewerbstag dann bestmöglich vorbereitet zu sein, damit ich meine beste Leistung abrufen kann.

Wie wäre es, wenn ihr mit eurem Team im Finale aufeinandertreffen würdet?

Philipp Schermer: Das würde ich direkt unterschreiben, wenn wir im Finale aufeinandertreffen würden. Das wäre dann schonmal ein sehr erfolgreiches Turnier für beide Teams.

Yüksel Diker: Das wäre allein für die Story ein echt cooles Duell. Beide Vorjahressieger gegeneinander in zwei verschiedenen Teams. Ich würde mich darüber freuen, aber natürlich hoffen, dass wir gewinnen.

Interview: Benjamin Esche

Ähnliche Beiträge

Medieninformation 16.10.2020

DFB ruft ePokal ins Leben – mit ERGO als Titelpartner

ERGO weitet seine DFB-Pokal-Partnerschaft auf die neue, virtuelle Variante des populären Vereinswettbewerbs aus. Als Titelpartner des erstmals ausgerufenen „DFB-ePokal powered by ERGO“ ist der Versicherer künftig immer dabei, wenn an Deutschlands Konsolen der ePokalsieger ausgespielt wird.

Medieninformation 31.01.2024

UEFA EURO 2024™ in Düsseldorf

24 Düsseldorfer Stadtbahnen gehen mit einer besonderen Folierung anlässlich der kommenden Fußball-Europameisterschaft in den Betrieb. Die ERGO Group AG und die Stadt Düsseldorf heißen die teilnehmenden Nationen der Fußball-Europameisterschaft in ihrer Landessprache willkommen und rücken gemeinsam die Nutzung des ÖPNV in der Host City Düsseldorf in den Mittelpunkt.

Magazin 30.03.2022

Der DFB-ePokal in der zweiten Saison

Das Finalwochenende beim DFB-ePokal powered by ERGO steht an. Am 31. März geht’s für die qualifizierten eFootball-Teams in der Hauptrunde um den Einzug in die Finalspiele, die am 2. und 3. April ausgetragen werden. Klar ist schon jetzt: In seiner zweiten Saison bricht der DFB-ePokal wieder Rekorde.