Unternehmenskultur & Menschen, 28. April 2026

Dialog auf Augenhöhe

Reverse Mentoring bei ERGO

Um den Herausforderungen der veränderten Arbeitswelt gerecht zu werden, hat ERGO unter anderem das Reverse Mentoring Programm aufgelegt. Ziel ist es, Generationen enger miteinander zu verknüpfen und sie zu befähigen, voneinander zu lernen. Im Video berichten eine Mentorin, ein Mentee und die Programm-Verantwortliche, warum die Initiative für ERGO so wertvoll ist.

Offenheit als strategischer Erfolgsfaktor

Vielfalt ist eine Stärke und ein Wettbewerbsvorteil - unterschiedliche Lebensläufe, Charaktere, Vorlieben, Wissen und Fertigkeiten zusammenzuführen, ist Teil der ERGO DEI-Strategie. Die offene und auf Vielfalt gründende Unternehmenskultur bietet eine hervorragende Basis für das Reverse Mentoring Programm, bei dem erfahrene Führungskräfte von den Perspektiven jüngerer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren. Seit dem Piloten 2024 gab es inzwischen 18 Tandems.

Wertvoll für alle Beteiligten

Das Programm trägt Früchte, berichtet Anja-Christina Schwenck, Diversity, Equity & Inclusion Managerin bei ERGO und verantwortlich für das Reverse Mentoring Programm: „Die bisherigen Rückmeldungen der Mentees, Mentorinnen und Mentoren haben uns ganz deutlich gezeigt, dass dieser Dialog auf Augenhöhe wertvoll für alle Beteiligten und nicht zuletzt für das Unternehmen ist. Ich glaube fest an die Wirksamkeit dieser Initiative und daran, dass wir noch viele Jahre daran lernen können.“

Vier Generationen unter einem Dach

Wie in vielen großen Unternehmen arbeiten heute auch bei ERGO so viele Generationen zusammen wie nie zuvor: Babyboomer, Generation X, Generation Y / Millenials und Generation Z. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen über unterschiedliche Wissens- und Erfahrungsschätze – diese gilt es, in die Gemeinschaft einzubringen.

Hier kommt das Reverse Mentoring ins Spiel. Entstanden ist das Programm bei ERGO aus dem Generationenmanagement. „Mit diesem strategischen Instrument wollen wir die Möglichkeit eröffnen, die Generationen systematisch in den Dialog zu bringen“, umreißt Anja-Christina Schwenck die Ziele.

Rollentausch als Methode

Im Gegensatz zum klassischen Mentoring, bei dem eine erfahrene Person als Mentor einem Berufseinsteiger Wissen vermittelt, fordert das Reverse Mentoring einen Rollentausch. Die Jüngeren geben ihre Erfahrungen und Perspektiven an erfahrene Kolleginnen oder Kollegen weiter.

Das Wissen der Digital Natives

Ein wichtiger Aspekt des Programms sind auch die digitalen Skills der Generation Z. Die erfahrenen Führungskräfte profitieren von den frischen Perspektiven und der Technologieaffinität der jüngeren Generationen. „Es kommt darauf an, auszuprobieren und neue Technologien im Alltag zu nutzen, also nicht nur darauf, zuzuhören und zuzusehen“, sagt Leonie Fengler, Trainee bei der ERGO Group und Mentorin im Reverse Mentoring Programm.

Ihr Mentee war Olaf Bläser Vorstandsvorsitzender ERGO Versicherung AG: „Ich bin grundsätzlich ein neugieriger Mensch und mich interessiert natürlich, wie die Nachwuchs-Generation viele Dinge im beruflichen Umfeld sieht.“


Ihre Meinung
Wenn Sie uns Ihre Meinung zu diesem Beitrag mitteilen möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an: radar@ergo.de


Weitere Magazin-Beiträge