Führung ist Teamleistung
Führung ist heute keine Einzeldisziplin mehr. Angesichts wachsender Anforderungen und hoher Veränderungsgeschwindigkeit entsteht nachhaltiger Erfolg nicht nur, wenn Verantwortung zwischen Führungskraft und Team geteilt wird, sondern auch, wenn das gesamte Führungsteam seine kollektive Führungskompetenz entfaltet.
Diese kollektive Führungskompetenz zeigt sich darin, dass Führungsteams gemeinsam Orientierung geben, Entscheidungen aufeinander abstimmen und ein konsistentes Führungsverständnis vorleben. Doch wie lässt sich das über Länder, Kulturen und Hierarchieebenen hinweg verankern?
ERGO Framework „PEOPLE – Lead to Succeed“
Genau hier setzt das ERGO Leadership Framework an. „PEOPLE – Lead to Succeed“ gibt Orientierung und schafft ein gemeinsames Verständnis davon, was gute Führung bei ERGO ausmacht – egal ob in Düsseldorf, Warschau, Mumbai oder San Francisco.
Das Framework wurde gemeinsam mit Führungskräften aus verschiedenen Ländern, Funktionen und Ebenen entwickelt. Gerade diese partizipative Entstehung macht es stark.
Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Führungsverständnis PEOPLE:
- P – People: Offenheit, echtes Interesse, Dialog und respektvolles Miteinander
- E – Empowerment: Vertrauen geben, Stärken fördern, Innovation ermöglichen
- O – Ownership: Verantwortung übernehmen, Entscheidungen verstehen und vertreten
- P – Performance: Ziele setzen, Leistung anerkennen, Feedback konstruktiv gestalten
- L – Learning: Lernen als Haltung für Führungskräfte ebenso wie für Teams
- E – Evolution: Anpassungsfähigkeit, Selbstreflexion und persönliches Wachstum
Durch unterschiedliche Formate und gemeinsamen Standards, wie etwa den Leadership Days und den regelmäßigen PEOPLE‑Dialogen zwischen Teams, Mitarbeitenden und Führungskräften wird dieses Führungsverständnis bei ERGO im Alltag lebendig und im Miteinander spürbar.
Führen im Zeitalter künstlicher Intelligenz
Technologie, insbesondere künstliche Intelligenz, zählt zu den größten Treibern des Wandels in der Arbeitswelt. KI verändert, wie wir arbeiten, entscheiden und führen. Immer mehr Routineentscheidungen werden künftig automatisiert. Für Führungskräfte entsteht dadurch eine neue Situation. Sie steuern weniger Alltägliches, übernehmen dafür aber mehr Verantwortung in Bereichen, die Maschinen nicht ersetzen können – etwa menschliche Nähe, Ethik und Zusammenarbeit.