Unternehmenskultur & Menschen, 6. Juli 2026

ERGO beim CSD in Köln. Viele. Gemeinsam. Stark.

ERGO nahm zum fünften Mal teil, mit eigenem Wagen und großer Fußgruppe

ERGO beim CSD

Beim Christopher Street Day in Köln setzt die LGBT+-Community jedes Jahr ein Zeichen. ERGO nahm zum fünften Mal teil, mit eigenem Wagen und großer Fußgruppe. Das Motto in diesem Jahr, zusammen mit #ProudTogether: „Für Queerrechte. Viele. Gemeinsam. Stark!“

Der diesjährige CSD in Köln brachte etwa 1,5 Millionen Menschen aus Deutschland und Europa zusammen. ERGO war mittendrin – sichtbar, laut und mit einer Haltung, die über den Tag hinausweist. Schon beim Start des Zuges war spürbar, wie ernst ERGO dieses „Gemeinsam“ meint. Der Wagen war voll, die Gruppe dahinter groß – deutlich mehr als die rund 170 Teilnehmenden im vergangenen Jahr. Die Stimmung: ausgelassen, lebendig, inklusiv. Der ERGO Truck war so beliebt, dass sich Zuschauerinnen und Zuschauer sowie Teilnehmende anderer Wagen spontan vor dem ERGO Wagen einreihten und eine Vorgruppe bildeten.

Eine Teilnehmerin aus der Vorgruppe brachte diese Atmosphäre auf den Punkt: „Von ganzem Herzen würde ich auch gerne bei ERGO mitarbeiten.“

Pride@ergo: Engagement aus der Belegschaft

Organisiert wird die CSD-Teilnahme von Pride@ergo, dem Netzwerk für LGBT+ Mitarbeitende und Allies. Der Impuls zur Gründung kam aus der Belegschaft, seitdem wächst das Netzwerk stetig.

Von Beginn an fand Pride@ergo große Unterstützung bei Führungskräften, dem Vorstand und vielen Kolleginnen und Kollegen im Alltag. Seit seiner Gründung hat das Netzwerk zahlreiche Impulse gesetzt: Regenbogenfahnen im Pride Month an allen Standorten, genderneutrale Toiletten in den Gebäuden, die Möglichkeit, Pronomen in E-Mail-Signaturen zu ergänzen sowie die wiederkehrende Sichtbarkeit beim CSD in Köln.

Vor dem Start des Zuges bedankten sich die Netzwerksprecherinnen und -sprecher bei der ERGO Gruppe: „Danke, dass ihr jeden Tag dazu beitragt, dass ERGO so ist, wie es ist.“

Haltung zeigen – gerade jetzt

Der CSD erinnert an den Aufstand der queeren Community 1969 in der Christopher Street in New York. Seitdem gehen Menschen weltweit auf die Straße, um für Akzeptanz, Respekt und ein faires Miteinander zu demonstrieren. Seitdem hat sich vieles verbessert. Gleichzeitig erleben LGBT+ Menschen in vielen Ländern – und auch hier – wieder mehr Anfeindungen und Gewalt.

Gerade vor diesem Hintergrund ist es keine Selbstverständlichkeit, wenn Unternehmen klar und öffentlich Position beziehen. ERGO tut dies seit Jahren: mit Pride@ergo, mit sichtbaren Maßnahmen im Arbeitsalltag und mit der regelmäßigen Teilnahme am CSD. Die Botschaft dahinter ist deutlich: Jeder Mensch soll – unabhängig von sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität – seine Freiheit genießen können – nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Arbeitsalltag.

Influencerinnen an Bord – und auf Instagram

Neu in diesem Jahr: Die drei Influencerinnen @cosmadujat, @kindakiri und @kimberlysimmer begleiteten ERGO auf dem Truck und in der Fußgruppe. Sie übernahmen für diesen Tag das Instagram-Konto von ERGO Deutschland und gaben ihren Followern einen unmittelbaren Blick auf das Geschehen: auf die Demonstration, die Musik, die Begegnungen und auf die Menschen hinter dem Hashtag #ProudTogether.

Auch sie betonten, wie glaubwürdig sie das Engagement von ERGO erleben. Queerrechte würden hier nicht nur einmal im Jahr beim CSD gezeigt, sondern als Teil der Unternehmenskultur verstanden. Für sie ist klar: LGBT+ Rechte sind bei ERGO ein Grundwert – keine kurzfristige Kampagne.

Text: Stefanie Neumann


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