Vertreter der Unternehmensleitung von ERGO und der Gewerkschaft ver.di haben am 18. Februar 2026 einen umfassenden Sozialen Ordnungsrahmen unterzeichnet, der den seit 2021 gültigen Ordnungsrahmen ablöst und bis Ende 2030 gilt.
Wie die vorherigen Regelungen beinhaltet auch die neue Vereinbarung insbesondere einen Verzicht auf betriebsbedingte Beendigungskündigungen, einen weitreichenden Schutz der Standorte sowie ein klares Bekenntnis zu Ausbildung und Qualifizierung der Belegschaft.
Im Rahmen ihres neuen Strategieprogramms bis 2030 verfolgt ERGO das Ziel, ihr internationales Profil deutlich zu stärken, sich als maßgeblich technologiegetriebenes Unternehmen aufzustellen und somit zu einem der international profitabelsten Erstversicherer zu werden. Neben der fortgesetzten Stärkung des Kerngeschäfts werden der systematische Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Organisation dabei eine entscheidende Rolle spielen.
Für ERGO ist der Erfolg der bisherigen Strategieprogramme auch eng mit der Sozialpartnerschaft zu ver.di verknüpft. Darauf aufbauend haben die beiden Parteien nun anlässlich des dritten ERGO Strategieprogramms einen weiteren Sozialen Ordnungsrahmen vereinbart, um die damit einhergehenden Veränderungen in Deutschland bestmöglich zu unterstützen und die Interessen der Belegschaft nachhaltig zu schützen. Parallel hat der Konzernbetriebsrat diesem bereits zugestimmt.