Einarbeitung mal anders: Berufsstart in Corona-Zeiten


Juristin Stefanie Berger stieg in München unter „Remote-Bedingungen“ ein

People & stories, 19.08.2020

Ihren Beginn bei ERGO Rechtsschutz in München hatte sich Stefanie Berger irgendwie anders vorgestellt. Und doch: Es geht auch unter „Remote-Bedingungen“.

Stefanie Berger

Die Volljuristin Stefanie Berger hat im April bei ERGO in München als Referentin angefangen. Ihre Aufgabe besteht aus der gesamten Leistungsbearbeitung im Rechtsschutz – das bedeutet unter anderem, Anrufe von Kunden und Rechtsanwälten entgegenzunehmen und ihre Anliegen zu bearbeiten, Rechtsdienstleistungen zu vermitteln und vieles mehr. Normalerweise wäre sie in einem Präsenzmeeting an ihrem ersten Arbeitstag herzlich begrüßt worden und man hätte sich einander persönlich vorgestellt.

Doch in diesem April war alles anders: Statt der 18 Kolleginnen und Kollegen im Leistungsbüro in München erwarteten sie weitgehend leere Büros. „Meinen Einstieg hatte ich mir natürlich anders vorgestellt. Die langen leeren Gänge und die wenigen Menschen waren schon etwas merkwürdig“, beschreibt sie. 

Ausreichend Abstand im Besprechungsraum

Auch die Einarbeitung war ungewöhnlich. Ohne Corona hätte sie persönlich stattgefunden. Kollegen hätten sich neben sie gesetzt und ihr Abläufe am Bildschirm erläutert.  „Stattdessen haben wir uns in einen großen Besprechungsraum beholfen, da gab es einen großen Monitor und ausreichend Platz, um Abstand zu halten.“ Zudem gab es Skype- und remote Telefonschulungen, in denen sich Stefanie Berger mit ihren Kollegen die Bildschirme spiegelte.

Ihr Chef Sebastian Faust ist froh über die kreativen Wege, die seine Mitarbeiter gefunden haben, um Bergers Einstieg zu begleiten: „Das funktionierte viel besser als ursprünglich erwartet, auch wenn für einige Punkte – zum Beispiel die Einarbeitung in die Kundentelefonie – die persönliche Einarbeitung unerlässlich war. Dank des großen Engagements aller Teammitglieder hat alles recht gut funktioniert.“ Und inzwischen hat Stefanie Berger ihre neuen Kollegen auch weitgehend persönlich kennen gelernt. 

„Am Anfang hatte ich schon etwas Bedenken, wie der Einstieg in den Job in Corona-Zeiten so klappt“, resümiert Stefanie Berger. „Aber es ging dann doch einfacher als erwartet.“

Von Ursula Lindenberg

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