Eine Verkäuferin bedient einen Kunden am Solarkiosk, der nachhaltige Energie produziert und netzunabhängige Versorgung entlegener Gegenden und der Menschen vor Ort gewährleistet.

Solarkiosk: Klimafreundliche Energie in abgelegenen Gebieten

In vielen Ländern ist das Stromnetz unzureichend ausgebaut. Weltweit haben 1,5 Milliarden Menschen gar keinen oder nur sehr eingeschränkten Zugang zu Elektrizität.

Hier sorgen die E-HUBBs von SOLARKIOSK – das sind mit Photovoltaiktechnik ausgestattete Kioske – für Abhilfe: Durch den Betrieb vor Ort wird Strom aus Sonne erzeugt, der die ansonsten üblichen Dieselstromaggregate und deren schädliche Emissionen ersetzt. Somit tragen E-HUBBs täglich zur Reduzierung der CO2-Belastung bei – im Jahr sind das ca. 200 Tonnen pro E-HUBB. In ländlichen Regionen Kenias, wo nur sehr wenige Haushalte an das Stromnetz angeschlossen sind, gibt es heute über 50 E-HUBBs, weltweit insgesamt 200 Stück. Munich Re und ERGO haben fünf E-HUBBs finanziert, die bis zum Jahresende 2017 in Kenia aufgebaut wurden. Weitere sind geplant.

Solarenergie für Kenia – eine erste Bilanz

In Kenia wurden die ersten fünf von Munich Re und ERGO finanzierten E-HUBBS erfolgreich in Betrieb gesetzt. Sie leisten einen Beitrag zum Klimaschutz, schaffen Arbeitsplätze und halten ein breites Angebot für die Bevölkerung bereit.

Interview

Es ist ein feierlicher Tag – Zainabu Akoth, die Betreiberin des ersten E-HUBBs, gibt zur Eröffnung ein Interview.