Menü Menü
Willkommen bei der ERGO Group

Telefon

E-Mail

Telefon

Gebührenfrei in Deutschland

0800 3746-000

Aus dem Ausland

+49 211 477-7100

Weitere Kontaktdaten

Kunden Deutschland
Media Relations
Karriere
Geschäftspartner

Kontaktübersicht

DKV-Report 2018 - Frauen und Erwachsene ab Mitte 40 mit ausgeprägter Lärmempfindlichkeit


Presseinformation, 30.07.2018

Großstädter besonders von Lärmbelästigung betroffen

So verschieden die Geschmäcker sind, so verschieden ist auch das Lärmempfinden. Was für den einen die reinste Klangoffenbarung ist, bedeutet für den anderen die ultimative Zerreißprobe für Trommelfell und Nerven. Lärm ist also subjektiv. Und Lärm kann krankmachen.

Lärm, Einsamkeit, Regeneration - DKV-Report 2018

An Lärm kann man sich nicht gewöhnen. Der DKV-Report macht deutlich: Es besteht offenbar ein Zusammenhang zwischen Lärmempfindlichkeit und dem subjektiven Gesundheitszustand. Von den Befragten, die ihren Gesundheitszustand als „überhaupt nicht gut“ einschätzen, stufen sich 38 Prozent mit der höchsten Lärmempfindlichkeit ein. Die Befragten, die ihren Gesundheits-zustand mit „sehr gut“ angeben, haben eine tendenziell geringere Lärmempfindlichkeit. Zu den lärmempfindlichsten Menschen gehören vor allem Frauen und Erwachsene ab 46 Jahren.

„Vom Ticken der Armbanduhr bis zum Hämmern des Presslufthammers – Lärm wirkt sich nicht nur auf das Ohr, sondern auf den gesamten Organismus aus“, sagt Ingo Froböse, Professor an der Deutschen Sporthochschule in Köln und wissenschaftlicher Leiter des DKV-Reports. „Die gesundheitlichen Folgen reichen von Schlafstörungen und Stresssymptomen über Hörschäden bis hin zum Herzinfarkt.“

Lärmbelastung im Berufsleben dominant

Was die tatsachliche Lärmbelästigung angeht, scheint diese im Berufsleben stärker wahrgenommen zu werden als im Privatleben. 49 Prozent fühlen sich im Arbeitsleben zumindest etwas von Lärm belästigt, in ihrem Privatleben geben dies nur 41 Prozent an. Die Top-Drei der störenden Krachmacher im Privatleben sind vor allem Straßenlärm sowie Nachbarschafts- und Kinderlärm. Wenn sich Menschen auf der Arbeit durch Lärm belästigt fühlen, dann vor allem durch Maschinenlärm, Lärm durch Kollegen und Baustellenlärm.

Mitten im morgendlichen Berufsverkehr. Der Blutdruck steigt und der Countdown bis zum ersten Meeting läuft. Das Leben in der Großstadt kann sehr laut und stressbeladen sein. Dieses Bild zeichnet auch der DKV-Report: Je größer der Ort, in dem die Menschen wohnen, desto tendenziell häufiger fühlen sie sich in ihrem privaten Umfeld durch Lärm belästigt. Befragte in Großstädten ab 500.000 Einwohnern leiden im Vergleich zu Personen, die in kleineren Orten leben, unter der höchsten Lärmbelästigung. „Unsere Welt hat keinen Lautstärkeregler. Deshalb sollten wir uns im Alltag bewusste Ruhekorridore schaffen“, so Clemens Muth, Vorstandsvorsitzender der DKV. Sieben von zehn Befragten zieht es deshalb auch am Wochenende an ruhigere Orte außerhalb der Metropolen.


Der DKV-Report 2018 in Kürze:
Wissenschaftliche Leitung Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit durch Sport und Bewegung der Deutschen Sporthochschule Köln, www.zfg-koeln.de sowie Birgit Sperlich (Julius-Maximilians Universität Würzburg). 
CATI-Telefonbefragung GfK Nürnberg
Zahl der Befragten 2.885
Befragungszeitraum 2.3. bis 1.4.2018
Publikation DKV-Report „Wie gesund lebt Deutschland?“ 2018, 44 Seiten, PDF-Datei zum Download in unserer Mediathek

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Ronny Winkler

ERGO Group AG
Media Relations

Tel +49 211 477-3012
Fax +49 211 477-3113
ronny.winkler@ergo.de 
media-relations@ergo.de

Über die DKV

Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2017 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,85 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.dkv.com

Disclaimer

Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der DKV Deutsch Krankenversicherung beruhen. Bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächliche Entwicklung, insbesondere die Ergebnisse, die Finanzlage und die Geschäfte unserer Gesellschaft wesentlich von den hier gemachten zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Ähnliche Beiträge

Presseinformation 30.07.2018

DKV-Report 2018 - Deutsche bleiben Bewegungsmuffel

Bewegungsmangel wird zu einem immer größeren Problem in Deutschland. Waren es laut DKV-Report 2010 noch 60 Prozent, die den Richtwert für körperliche Aktivität erreichten, können sich mit aktuell 43 Prozent nicht einmal mehr die Hälfte aller Deutschen für ausreichend Bewegung begeistern. Damit ebnen sie den Weg für viele zivilisationsbedingte Erkrankungen wie Rückenschmerzen, Übergewicht, Bluthochdruck, verschiedene Krebsarten und Diabetes Typ II.

Presseinformation 30.07.2018

DKV-Report 2018 - Deutschland geht die Puste aus

Ein neuer Negativrekord lässt das Erreichen des Richtwertes für gesundes Leben deutschlandweit erstmals unter die Zehn-Prozent-Marke rutschen. Der Anteil der befragten Personen, die bewusst auf Bewegung, Ernährung, Nikotin- und Alkoholkonsum sowie auf einen gesunden Umgang mit Stress achten, sinkt im Vergleich zum DKV-Report 2016 erneut.

Presseinformation 10.07.2018

DKV-Report 2018 - Deutsche und Pflege: Pflegeroboter kein Ersatz für professionelles Pflegepersonal

Das deutsche Pflegesystem steht vor großen Herausforderungen. Ein Ausweg könnten Robotersysteme sein, die mittelfristig einfache, wiederkehrende und körperlich anstrengende Tätigkeiten erledigen.