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ERGO Kundenbeirat: Fragen, Anregungen & Tipps


Versichern & Verstehen, 28.04.2017

Den ERGO Kundenbeirat gibt es bereits seit 2011, gestern startete er in seine dritte Amtszeit. Zweimal im Jahr treffen sich 25 Kunden, um mit unseren Vorständen, Führungskräften und Fachexperten zu diskutieren sowie Fragen, Anregungen, und Tipps weiterzugeben.

Vier lange Tische, voll besetzt mit ERGO Kunden und Mitarbeitern. Es ist laut, angeregte Gespräche werden geführt, Kunden und Mitarbeiter lernen sich kennen, tauschen sich aus. Nach einigen Minuten ertönt ein Gong, die Kollegen wechseln die Plätze. Es ist die erste Sitzung für den neuen Kundenbeirat. Im Mittelpunkt stehen die Erwartungen unserer Kunden.

Silke Lautenschläger, Vorstandsmitglied von ERGO Deutschland, hat die Schirmherrschaft über den Kundenbeirat übernommen. In einer Talkrunde zu Beginn der Sitzung beantwortete sie die Fragen der Beiratsmitglieder. Dabei ging es unter anderem um neue Versicherungsmodelle, um die Zukunft des Versicherungsvertriebs und um die Herausforderungen der Digitalisierung. „Der Versicherungsmarkt wird sich grundlegend verändern.“

Mitglied im Kundenbeirat ist etwa Rainer Grafe aus dem Rhein-Sieg-Kreis. Für ihn ist es bereits die zweite Amtszeit: „Ich finde die Idee gut. Man kann hinter die Kulissen blicken und versuchen, etwas zu bewirken“, sagt er. Auch ihn beschäftigt die zunehmende Digitalisierung: „Ich finde, es werden immer noch viel zu viele Kundenbriefe per Post verschickt. Das geht doch inzwischen eigentlich alles einfacher und schneller.“

Das meint auch Martina Pfliegner, die selbst IT-Projekt-Managerin ist. „Es gibt immer mehr Online-Portale, Online-Services.“ Sie findet, dass wir in einer spannenden Zeit leben, in der die große Herausforderung darin bestehe, die Bedürfnisse der „klassischen“ Kunden und die der jungen Generation unter einen Hut zu bekommen. „Ich bin gespannt, wie sich das weiterentwickelt.“

Bereits bei der Auftaktsitzung des neuen Kundenbeirats gab es konkrete Workshops, Fragerunden und Dialog-Angebote zu vielen unterschiedlichen Themen. Dass der Kundenbeirat für ERGO eine zentrale Bedeutung hat, machte ERGO Deutschland-Chef Achim Kassow bei seiner Begrüßungsrede noch einmal deutlich: „Die Arbeit des Kundenbeirats ist sehr wichtig. Und ich freue mich darauf, die Diskussionen mit Ihnen fortzusetzen.“

Mehr Informationen zum ERGO Kundenbeirat finden Sie hier.

Interviews mit den Mitgliedern des Kundenbeirats

  • Rainer Grafe und ERGO blicken auf eine lange, gemeinsame Vergangenheit zurück. Seinen ersten Vertrag bei ERGO schloss der heute 64-Jährige bereits im Jahr 1976 ab, und zwar über eine Rechtsschutzversicherung. Als er wenige Jahre später auf der Suche nach einer geeigneten Zahnzusatzpolice war, wurde er bei ERGO Direkt fündig. „Die Idee eines Direktversicherers gefiel mir“, erzählt Grafe: „Ich mag es, wenn der Kontakt zu Anbietern online und unkompliziert verläuft – und zwar flexibel dann, wann ich möchte.“

     

    Damit Rainer Grafe und ERGO auch eine gemeinsame Zukunft haben, engagiert sich der Rentner aus dem Rhein-Sieg-Kreis nun schon in zweiter Amtszeit als ERGO Kundenbereit. Damit ist Grafe einer von drei „Veteranen“ in diesem 25-köpfigen, größtenteils neu besetzten Gremium, das am vergangenen Donnerstag zu seiner ersten Sitzung zusammen kam und sich intensiv mit ERGO Führungskräften und Fachleuten austauschte.

     

    Rainer Grafes Steckenpferd ist auch im ERGO Kundenbeirat die fortschreitende Digitalisierung bei ERGO: „Noch wird viel zu viel per Post verschickt und zu viel per Hand erledigt“, bemängelt er. „Das geht doch inzwischen einfacher und schneller – daran sollten wir arbeiten.“

     

    Die Erfahrungen aus seiner ersten Amtszeit stimmen den 64-Jährigen aber zuversichtlich, dass sich Engagement im ERGO Kundenbeirat lohnt: „Unsere Gesprächspartner im Unternehmen waren für Lob und Kritik immer sehr offen“, sagt Rainer Grafe im Rückblick: „Man freut sich spürbar zu hören, was wir Kunden wirklich denken.“

     

    Steckbrief: Rainer Grafe, 64

     

    Ihr Beruf? Rentner
    Wie lange sind Sie Kunde bei ERGO? Seit 31 Jahren
    Welche Verträge haben Sie? Rechtsschutz und Zahnzusatz
    Warum engagieren Sie sich im ERGO Kundenbeirat? Die Idee ist gut, die Arbeit macht mir Spaß, man kann hinter die Kulissen blicken und vor allem: Man kann etwas bewirken.
    Was sollte ERGO verbessern? Die Digitalisierung beschleunigen: Noch wird viel zu viel per Post verschickt und zu viel per Hand erledigt. Das lässt sich alles einfacher machen und auch kostengünstiger, wodurch ja auch die Tarife günstiger werden könnten.
    Wie nehmen Sie ERGO heute wahr? Als sympathisches, aber auch sehr großes und damit schwer zu überblickendes Unternehmen, das darum kämpft, alles unter einen Hut zu bekommen – und die vielen Anbieter unter seinem Dach zusammenzuführen.
    Wie möchten Sie ERGO 2022 wahrnehmen? Als immer noch sympathisches und vor allem verständiges Unternehmen, das jeden Kunden so anspricht und bedient, wann und wie dieser es möchte.

  •  

    „Warum gibt ERGO so viel Geld für Fernsehwerbung aus?“ fragt sich Stefan Klein-Backes aus Kaiserslautern schon seit 2001 – dem Jahr nämlich, in dem ERGO „sein Versicherer“ wurde. Zunächst nur als Anbieter seiner Risikolebensversicherungen, inzwischen aber auch als Anbieter sämtliche Sachversicherungen, die der heute 56-jährige Familienvater für sich und seine Lieben abgeschlossen hat.

     

    Ab sofort kann Stefan Klein-Backes diese Frage – und noch viele weitere – direkt an die richtigen Stellen bei ERGO adressieren. Denn als frischgebackenes Mitglied im ERGO Kundenbeirat wird er während seiner dreijährigen Amtszeit regelmäßig zum Austausch mit ERGO Führungskräften und Fachleuten nach Düsseldorf reisen.

     

    Seine Motivation für diese zeitraubende Tätigkeit? „Ich möchte mithelfen, die Produkte und Dienstleistungen meines Versicherungsanbieters immer weiter zu verbessern“, sagt Klein-Backes, der hauptberuflich als Streckenüberwacher bei der Deutschen Bahn arbeitet, sich ehrenamtlich aber ohnehin stark engagiert – als Notfallseelsorger. Seine Vision für die Zukunft von ERGO? „Mögen die Marktanteile weiter wachsen – aber vor allem: Möge das Unternehmen weiter menschlich bleiben.“

     

    Steckbrief: Stefan Klein-Backes, 56

     

    Ihr Beruf? Streckenüberwacher bei der Bahn
    Wie lange sind Sie Kunde bei ERGO? Seit 2001 mit Risikolebensversicherungen, seit 2010 mit Sachversicherungen
    Warum engagieren Sie sich im ERGO Kundenbeirat? Ich möchte mithelfen, Produkte und Dienstleistungen weiter zu verbessern – vor allem: sie noch verständlicher zu machen.
    Was sollte ERGO verbessern? Ich finde gut, dass modulare Produkte auf dem Vormarsch sind – doch warum gibt es als zusätzlichen Kaufanreiz keine Bündelungsrabatte?
    Wie nehmen Sie ERGO heute wahr? Als sehr großen und durchaus sympathischen Anbieter. Ich habe bislang nur gute Erfahrungen gemacht.
    Wie möchten Sie ERGO 2022 wahrnehmen? Das ist natürlich schwer zu sagen, aber ich denke: In fünf Jahren wird ERGO weitere Marktanteile gewonnen haben und hoffentlich noch genauso menschlich bleiben, wie ich die Firma bislang wahrnehme.

  •  

    Michael Struck ist ein wissbegieriger Typ. Was er noch nicht kennt, will er verstehen lernen. Und: Michael Struck ist ein engagierter Typ. Wenn es irgendwo klemmt, will er aktiv werden und es richten. Beide Eigenschaften trugen dazu bei, dass der gelernte Kaufmann 2005 seinen bisherigen Job hinschmiss und stattdessen lieber Erzieher wurde: „Weil ich gerne mit Menschen zusammenarbeite – und sich die Ergebnisse von Engagement so schön an der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen ablesen lassen.“

     

    Beide Eigenschaften führten den heute 34-Jährigen auch in den ERGO Kundenbeirat: „Meine Familie hatte eine Auseinandersetzung mit ERGO wegen einer nicht erstatteten Leistung. Die Materie war sehr komplex – da wollte ich mich schlau machen und vermitteln“, erzählt Struck.

     

    Gesagt, getan: Als ERGO Kundenbeirat lernt der Pädagoge aus dem Kreis Minden-Lübbecke nicht nur die Versicherungsbranche von innen kennen. Er steht auch mit ERGO Führungskräften und Fachleuten im regen Austausch, kann Prozesse hinterfragen und Veränderungen anstoßen, die nicht nur seiner Familie zu Gute kommen. „Bevor ich meckere, mische ich lieber mit“, fasst Michael Struck seine Motivation für dieses Gremium zusammen. Als ERGO Kundenbeirat kann er den nächsten drei Jahren beides.

     

    Steckbrief: Michael Struck, 34

     

    Ihr Beruf? Erzieher, zuvor Kaufmann
    Welche Verträge haben Sie? Alles, was über die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen hinausgeht: Berufsunfähigkeit, Krankenzusatz, Zahnzusatz…
    Warum engagieren Sie sich im ERGO Kundenbeirat? Um mitzugestalten: Bevor ich meckere, mische ich lieber mit und versuche, mit den richtigen Ansprechpartnern in Kontakt zu treten.
    Was sollte ERGO verbessern? Bei der Beratung sollte noch viel ausführlicher als bislang darüber informiert werden, unter welcher Voraussetzungen eine Leistung ausbezahlt wird – und wann nicht. Vielleicht ließen sich die Berater hierfür noch besser schulen?
    Wie nehmen Sie ERGO heute wahr? Als modernes und sehr großes Unternehmen. Ich war bei meinem ersten Besuch beeindruckt, wie viele Mitarbeiter es allein in Düsseldorf gibt.
    Wie möchten Sie ERGO 2022 wahrnehmen? Ich hoffe sehr, dass man als Versicherter dann noch von Menschen aus Fleisch und Blut betreut wird, die einem zuhören und sich für den Kunden stark machen – und nicht nur von Chatbots.

  •  

    Dass Martina Pfliegner die Digitalisierung bei ERGO „auf gutem Weg sieht“, empfinden ihre Ansprechpartner im ERGO Kundenbeirat als hohes Lob. Denn die 51-Jährige Düsseldorferin weiß, wovon sie spricht: Als IT-Projektleiterin wuppt sie ähnlich umfassende Herausforderungen und Umbaumaßnahmen in der Konsumgüterbranche. „In den vergangenen Jahren habe ich mit Spannung und Freude verfolgt, wie bei ERGO die Kundenbetreuung durch Online-Services immer besser wurde“, sagt Pfliegner, die sowohl für sich als auch ihren Sohn „schon vor etlichen Jahren“ Zahnzusatzversicherungen bei ERGO abgeschlossen hat.

     

    In ihrer Amtszeit im ERGO Kundenbeirat möchte die IT-Expertin mithelfen, den digitalen Wandel weiter voranzutreiben – und den ERGO Führungskräften und Fachleuten dabei stets die Kunden-sicht zurückspiegeln. Bislang jedenfalls attestiert sie ERGO „viel Engagement und eine große Portion Einfühlungsvermögen“ beim digitalen Umbau: „Auf der einen Seite haben Sie den klassischen Kunden, der persönliche Beratung braucht – und dann die junge Generation, die immer mehr in die digitale Welt hineindrängt. Für diesen Spagat braucht es viel Taktgefühl.“ Und wer weiß, ob nicht viele Services in fünf Jahren „ganz hipp“ ausschließlich mobil nachgefragt werden, orakelt Martina Pfliegner: „Wohin die Reise aber auch geht, ERGO wird mit dabei sein.“

     

    Steckbrief: Martina Pfliegner, 51

     

    Ihr Beruf? IT-Projektmanager
    Welche Produkte haben Sie bei ERGO? Zahnzusatzschutz
    Warum engagieren Sie sich im ERGO Kundenbeirat? Das Unternehmen ist auf einer spannenden Reise. Hierbei möchte ich einen Beitrag leisten, indem ich ERGO zurückspiegele, wie es um die Außenwirkung der Firma jeweils bestellt ist.
    Was sollte ERGO verbessern? Im Grunde empfehle ich ein „Weiter so“. Diese Reise verlangt sehr viel Engagement und Taktgefühl – und das haben Sie bei ERGO.
    Wie nehmen Sie ERGO heute wahr? Ich freue mich zu sehen, wie modern und innovativ ERGO vorgeht – und bin zuversichtlich, dass das auch so bleibt.
    Wie möchten Sie ERGO 2022 wahrnehmen? Vielleicht wollen Kunden bis dahin ganz hipp nur noch auf Mobile Devices angesprochen werden? Egal wie schnell die Technik voranschreitet – ich bin sicher, ERGO wird diese Trends aufnehmen.

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    Wie sehen die Versicherungsprodukte der Zukunft aus – und über welche Kanäle werden sie vertrieben? Das fragt jemand, der vor 29 Jahren selbst Policen vertrieben hat: Ulrike Mas, heute 51, war damals neben dem Studium für die damalige Hamburg Mannheimer Invest HMI (heute ERGO Pro) selbst aktiv im Kundenkontakt. Aus dieser Zeit stammen auch ihre Krankenvollversicherung bei der DKV, ihre Lebensversicherung sowie die Unfallpolice, die Ulrike Mas bis heute fortführt.

     

    Fast drei Jahrzehnte später vertritt die dreifache Mutter die Kunden-Seite: Als Mitglied im neuen ERGO Kundenbeirat möchte sie die Vertriebskanäle der Zukunft mitgestalten, ihren Ansprechpartnern beim Unternehmen aber auch folgenden Wunsch mit in den Arbeitsalltag geben: „Als Kundin hätte ich mir in den vergangenen 29 Jahren mehr Kontakt zu ERGO gewünscht – vor allem pro-aktive Aufklärung darüber, wenn sich Tarife ändern oder Leistungen verbessern.“

     

    Den ERGO Kundenbeirat als Institution findet Ulrike Mas „sehr besonders“, fühlt sich darin gut aufgehoben, wertgeschätzt und ernst genommen. „Man spürt, dass dieses Gremium mit der passenden Firmenkultur unterfüttert ist und die richtige Haltung dahintersteht“, lobt Mas, die auch heute noch als Vertriebstrainerin und Coach aktiv ist. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Ideen, die wir hier gemeinsam entwickeln, auch tatsächlich aufgenommen werden – und wir als Kundenbeiräte weiter mit am Ball bleiben dürfen.“

     

    Steckbrief: Ulrike Mas, 51

     

    Ihr Beruf? Trainerin und Coach.
    Wie lange sind Sie Kunde bei ERGO? Seit 29 Jahren. Ich habe damals selbst für ERGO gearbei-tet und mich dabei auch bei ERGO versichert.
    Welche Verträge haben Sie? Krankenvollversicherung, Lebensversicherung, Unfallversicherung.
    Warum engagieren Sie sich im ERGO Kundenbeirat? Ich finde es spannend, mitgestalten zu dürfen. Natürlich schlage ich auch einen gedanklichen Bogen 29 Jahre zurück in jene Zeit, als ich selbst noch Versicherungen verkauft habe. Als Trainerin und Coach verfolge ich auch heute sehr genau, was sich alles tut im Bereich Vertriebstraining. Auch das Thema Digitalisierung bewegt mich sehr: Ich habe drei Kinder, die alle so langsam das Haus verlassen. Ich denke, diese Generation verlangt nach einer anderen Form der Ansprache als meine Kunden damals – daran möchte ich mitwirken.
    Was sollte ERGO verbessern? Mehr von sich aus auf Bestandskunden zugehen! Ich bin fast 30 Jahre lang Kunde und hatte im Prinzip keinen Kontakt zu meinem Anbieter, bis ich mich für den ERGO Kundenbeirat beworben habe. Ich würde mir mehr generell mehr Kontakt von Seiten ERGO wünschen und konkret mehr Aufklärung, wenn sich Tarife verändern oder es bessere oder günstigere Alternativen gibt.
    Wie nehmen Sie ERGO heute wahr? Ich finde, ERGO hat bereits einen großen Sprung nach vorne gemacht. Ich finde es sinnvoll, dass das Unternehmen sich Gedanken macht, wie der Markt der Zukunft aussehen dürfte – und mit welchen Produkten und Vertriebswegen es daran teilnimmt. Schließlich gibt es viele junge Menschen, die eine andere Form des Vertriebs und der Ansprache brauchen. Ich bekomme aber mit, dass ERGO da bereits gut unterwegs ist. Im Kundenberat habe ich auch viele kompetente Ansprechpartner aus der IT kennengelernt, die mir erzählt haben, woran sie gerade alles arbeiten. Das klingt für mich sehr vielversprechend!
    Wie möchten Sie ERGO 2022 wahrnehmen? Nun, ich hoffe, dass ich nach dieser dreijährigen Amtszeit auch noch eine zweite bestreiten darf, um zu sehen und mitzugestalten, wie sich ERGO als vielversprechendes Unternehmen weiter entwickelt.

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    Frank Rompf mag keinen Stillstand, er glaubt an beständige Weiterentwicklung – daran, „nach vorne zu schauen“. Drum zögerte der 52-Jährige auch nicht lange, als ihn im vergangenen Jahr ein spannendes Jobangebot in einem Ingenieurbüro für technische Gebäudeausrichtung erreichte – und gab dafür die Sicherheit von 23 Berufsjahren bei einem öffentlichen Energieversorger auf.

     

    Und darum hält der Familienvater aus Hessen auch den ERGO Kundenbeirat für „eine klasse Idee“: In seiner dreijährigen Amtszeit will er „einen Beitrag leisten, dass das Angebot für uns ERGO Kunden beständig weiter optimiert wird“. Zudem freut er sich darauf, neue Menschen kennenzulernen, mit ERGO in den Dialog zu kommen – und auf diesem Austausch wiederum neue Erfahrungen zu sammeln: „für meine persönliche Weiterentwicklung eben“.

     

    Als Kunde wünscht sich Frank Rompf von ERGO eine proaktivere Informationspolitik, was passende neue Produkte und Mehrwerte für bisherige Policen betrifft. Damit meint er nicht zwingend mehr persönliche Beratung – „ich brauche keinen fremden Menschen in meinem Wohnzimmer“ –, aber E-Mails oder personalisierte Newsletter passend zu seinem Alter, Familienstand etc. fände er „prima“ – ganz nach dem Motto „Schon gewusst? Wir haben etwas Passendes, Neues für Sie!“

     

    Steckbrief: Frank Rompf, 52

     

    Ihr Beruf? Elektroingenieur.
    Wie lange sind Sie Kunde bei ERGO? Seit 2002.
    Welche Verträge haben Sie? Eine Lebensversicherung sowie Krankenzusatzversicherungen für meine Ehefrau, unseren Sohn und mich. Zudem möchten wir für unseren 2002 geborenen Sohn schon in jungen Jahren eine private Pflegezusatzversicherung abschließen – eine Erkenntnis übrigens, die ich in meiner ersten Sitzung im ERGO Kundenbeirat gewonnen habe.
    Warum engagieren Sie sich im ERGO Kundenbeirat? Ich finde die Idee klasse: Gerne leiste ich meinen Beitrag, damit ERGO als Anbieter dem Kunden weiteren Mehrwert bietet. Darüber hinaus freue ich mich darauf, neue Menschen kennenzulernen, mit ihnen in den Dialog zu kommen – und neue Erfahrungen für mich persönlich zu sammeln.
    Was sollte ERGO verbessern? Gravierende Kritikpunkte habe ich eigentlich nicht, doch ich fände gut, wenn Kunden umfassender informiert würden. Derzeit findet Beratung eher nur auf Anfrage statt. Damit meine ich nicht zwingend persönliche Gespräche – ich brauche keine fremden Men-schen in meinem Wohnzimmer – doch E-Mails oder personalisierte Newsletter für meine individuelle Situation und Lebensphase fände ich prima.
    Wie nehmen Sie ERGO heute wahr? Als modernes, innovatives Unternehmen. Das sieht man am beeindruckenden Gebäude – vor allem aber daran, wie die Mitarbeiter hier die Köpfe zusammenstecken und miteinander umgehen.
    Wie möchten Sie ERGO 2022 wahrnehmen? Als Unternehmen, das vor allem im Bereich Digitalisierung ganze vorne mit dabei ist, gerade auch mit Lösungen für ältere Menschen. Warum sollte es bis dahin nicht ERGO Kundenportale geben, die mit Smart-Home-Lösungen verknüpft sind und beispielsweise Alarm schlagen, wenn eine Kunde gestürzt ist und Hilfe braucht?

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    Wie reagieren Leute aus dem Bekanntenkreis, wenn sie hören, dass man sich im ERGO Kundenbeirat engagiert? „Ausgesprochen positiv“, berichtet Oliver Gaber aus Leipzig. „Meine Bekannten, auch ich selber, halten das Unternehmen für modern und innovativ. Sie wissen natürlich um die schwierige Vergangenheit – erleben ERGO aber längst wieder als vorwärtsgewandt.“

     

    Ausdrücklich lobt der 49-Jährige, der als Geschäftsführer einen Staatsbetrieb für Immobilien- und Baumanagement führt, wie aktiv und engagiert er ERGO findet – als permanent bemüht, sich dem Markt und dessen Veränderungen anzupassen: „Ich mag auch den Claim ‚Versichern heißt verstehen‘“, sagt er: „ERGO scheint das tatsächlich so zu leben.“

     

    Die größte Schwäche des Unternehmens? „Fehlendes Cross-Selling!“ Die Antwort kommt, ohne dass Oliver Gaber länger überlegen muss: „Seit zwei Jahrzehnten bin ich nun bei der DKV krankenversichert – und noch nie wurde mir als Bestandskunden ein anderes Produkt angeboten.“ Dabei sei es heute doch eigentlich selbstverständlich, dass Anbieter spartenübergreifend verkaufen.

     

    Vereinheitlichen würde der Geschäftsführer aus Sachsen auch die vielen Marken von ERGO: „Ich bekomme mit, dass Kunden gar nicht wissen, dass Sie bei ERGO versichert sind, weil sie bislang nur mit den einzelnen Sparten zu tun hatten.“ Sein Rat: „Die Marke ERGO ist auf sehr gutem Wege – nutzen Sie sie doch für alle Produkte!“

     

    Steckbrief: Oliver Gaber, 49

     

    Ihr Beruf? Geschäftsführer eines Staatsbetriebes, der sich um Immobilien- und Baumanagement kümmert.
    Wie lange sind Sie Kunde bei ERGO? Seit ungefähr 20 Jahren.
    Welche Verträge haben Sie? DKV Krankenvollversicherung.
    Warum engagieren Sie sich im ERGO Kundenbeirat? „Versichern heißt verstehen“ – diesen Claim scheint das Unternehmen tatsächlich zu leben. Das ist mir sympathisch, da möchte ich gerne mitwirken.
    Was sollte ERGO verbessern? Dass meine DKV-Agentur nicht in der Lage ist, mir andere Produkte anzubieten. Dass jemand, der eine Krankenversicherung verkauft, auch eine Sachversicherung anbietet oder seine Kunden zumindest darauf hinweist, dass es da noch mehr gibt bei ERGO.
    Wie nehmen Sie ERGO heute wahr? Modern, innovativ, vorwärtsgewandt.
    Wie möchten Sie ERGO 2022 wahrnehmen? Das Unternehmen ist auf einem sehr guten Wege, und die Vereinheitlichung seiner Marken und Sparten würde das positiv unterstützen. Ein ERGO Kunde sollte auch merken, dass er bei ERGO ist.

  •  

    Große Konzerne werden häufig mit behäbigen Ozeandampfern verglichen, deren Kurs sich nur langsam ändern lässt. Timo Geppert bemüht dieses Bild in Bezug auf ERGO ebenfalls – doch er attestiert dem Unternehmen auch, dass es die Wende in Richtung „konsequenter Digitalisierung“ bereits erfolgreich eingeleitet hat. Im ERGO Kundenbeirat will der erfahrene IT-Projektmanager aus Hessen nun mithelfen, den neuen Kurs endgültig einzuschlagen und dann rasch volle Fahrt in die digitale Zukunft aufzunehmen.

     

    „Man merkt: ERGO sitzt aktuell an den nötigen Hausaufgaben“, sagt der 38-Jährige, der sich über die Chancen und Gefahren der Digitalisierung am liebsten mit Edward Snowden austauschen wür-de. Und bleibt bei seiner maritimen Metapher: Der Umbau zu einem modernen, wendigeren Schiff – „einem Katamaran vielleicht?“ – sei konzernweit bereits im Gange.

     

    Steckbrief: Timo Geppert, 38

     

    Ihr Beruf? IT-Projektmanager
    Wie lange sind Sie Kunde bei ERGO? Seit mehr als 10 Jahren.
    Welche Verträge haben Sie? Ein breites Spektrum: Krankenvollversicherung, Hausratversicherung mit Glasversicherung, KfZ-Versicherung, Rentenversicherung und Lebensversicherung.
    Warum engagieren Sie sich im ERGO Kundenbeirat? Mit Blick auf die vielen ERGO Produkte in meinem Haushalt möchte ich mich gerne bei meinem Anbieter aktiv engagieren, mir selbst ein Bild machen, wie ERGO arbeitet – und was das Unternehmen künftig für uns als Kunden zu optimieren gedenkt.
    Was sollte ERGO verbessern? Beim Thema Digitalisierung sollte ERGO noch mehr Dampf machen. Ich denke, dabei kann ich an der einen oder anderen Stelle durch mein berufliches Know-how unterstützen.
    Wie nehmen Sie ERGO heute wahr? Um eine Metapher zu bemühen: Für mich ist ERGO derzeit ein Dampfer auf dem Ozean, der schwer und behäbig manövriert.
    Wie möchten Sie ERGO 2022 wahrnehmen? Als modernisiertes, wendigeres Schiff, das schnell agieren kann. Ein Katamaran vielleicht?

     

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    Der „Stachel im Fleisch“ von ERGO möchte Volker Heise sein – ein unbequemer Kritiker, der im ERGO Kundenbeirat nun schon in der zweiten Amtszeit darauf achtet, dass sein Versicherungsanbieter beim Thema Digitalisierung „auch ja am Ball bleibt“ und bei „diesem so entscheidenden Thema bloß nicht nachlässt“. Denn auch wenn die Richtung bei ERGO inzwischen stimme, seien bislang erst 20 Prozent von dem erreicht, was der 46-Jährige sich für die Zukunft von einem Versicherer erhofft.

     

    „Wann zum Beispiel bekomme ich bei ERGO Policen, deren Beitragshöhe sich automatisch meinem Verhalten anpasst?“ fragt der Internetunternehmer aus Nürnberg, der sich wegen „genau solcher Fragen“ nun schon zum zweiten Mal im ERGO Kundenbeirat engagiert: „um das, was bereits vielversprechend angelaufen ist, weiter anzuschieben“.

     

    Steckbrief: Volker Heise, 46

     

    Ihr Beruf? Kaufmann, unterwegs in der Internetbranche.
    Wie lange sind Sie Kunde bei ERGO? Seit mehr als 10 Jahren.
    Welche Verträge haben Sie? Unfallversicherung.
    Warum engagieren Sie sich im ERGO Kundenbeirat? Um anschieben zu helfen. Ich möchte der „Stachel im Fleisch“ von ERGO sein auf dem Weg zum Digitalen.
    Was sollte ERGO verbessern? Im Bereich Digitalisierung hat sich in den vergangenen Jahren schon eine Menge getan – doch da muss noch mehr kommen!
    Wie nehmen Sie ERGO heute wahr? Als ambitioniert.
    Wie möchten Sie ERGO 2022 wahrnehmen? Als verständlich. Der Claim ist gesetzt, doch er muss weiter mit Leben gefüllt werden. Daran möchte ich mitarbeiten.

     

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    Sind meine Familie und ich im Schadensvoll vollständig und gut versichert? Woher weiß ich, dass es keine Lücken in unserem Schutz gibt? Fragen wie diese haben Jennifer Riedel bewogen, sich im ERGO Kundenbeirat zu engagieren: „Ich möchte mithelfen, dass die Versicherten noch mehr Transparenz darüber bekommen, was alles in einem Produkt abgedeckt ist und was nicht.“

     

    Sie selbst musste bereits die „unschöne Erfahrung“ machen, dass sie weniger über ein Produkt wusste, als sie zuvor geglaubt hatte: „Mein Mann und ich haben versehentlich ein geliehenes Motorrad beschädigt und wähnten uns dagegen versichert“, erzählt die 28-Jährige: „Doch als wir den Schaden unserer Haftpflicht meldeten, verweigerte diese die Zahlung, weil geliehene Gegenstände und Freundschaftsdienste nicht versichert seien.“ Auch wenn sich der Schaden auf überschaubare 300 Euro belief: Jennifer Riedel fühlte sich verunsichert und verärgert. Und sie beschloss, sich künftig vor dem Abschluss einer Police besser zu informieren – aber auch von ihrem Anbieter deutlich mehr Transparenz einzufordern.

     

    „Die beste Beratung leistet immer noch das persönliche Gespräch“, findet die Studentin aus Nordhessen, die sich grundsätzlich aber als „durchaus online-affin“ bezeichnet. Auch in Versicherungsbelangen recherchiert sie gerne ausgiebig online und vergleicht Konditionen und Leistungen, doch die Feinheiten einer Police lässt sie sich vor Abschluss noch von einem Berater erklären: „Damit bin ich wohl ein Prototyp dessen, was ERGO den modernen Kunden nennt.“

     

    Steckbrief: Jennifer Riedel, 28

     

    Ihr Beruf? Studentin.
    Wie lange sind Sie Kunde bei ERGO? Seit 2010, als wir für meinen Mann, der Berufssoldat ist, eine Risikolebensversicherung brauchten.
    Welche Verträge haben Sie? Wir stellen peu à peu sämtliche Versicherungen auf ERGO um.
    Warum engagieren Sie sich im ERGO Kundenbeirat? Durch einen Disput mit meiner Haftpflichtversicherung wurde mir bewusst, wie wenig ich über die Modalitäten meiner einzelnen Policen eigentlich wusste. Das hat mich bewogen, mich in diesem Gremium zu engagieren: Ich möchte mithelfen, dass ERGO noch transparenter wird.
    Was sollte ERGO verbessern? Noch besser informieren, was alles von den Produkten abgedeckt wird und was nicht.
    Wie nehmen Sie ERGO heute wahr? Ich weiß, dass ERGO ein traditionsreiches Unternehmen ist. Und dennoch empfinde ich den Anbieter als modern und jung. Gut gefallen hat mir zum Beispiel der Zuschuss der DKV zu einem Fitnessarmband meiner Wahl. Das trifft genau den Geschmack von jungen Kunden wie mir, die viel Sport treiben.
    Wie möchten Sie ERGO 2022 wahrnehmen? Als Anbieter, der die Belange der jungen Versicherten weiterhin so gut im Blick hat. Das betrifft natürlich auch das Thema Digitalisierung, das unserer Lebenswelt sehr entgegen kommt. Persönliche Beratung möchte ich dennoch nicht missen. Ein moderner Versicherer ist auf allen Kanälen für mich da.

Autor: Kristina Tewes

Kristina Tewes betreut das Online-Magazin Wir bei ERGO. Bevor sie 2008 in die Unternehmenskommunikation von ERGO wechselte, arbeitete sie als Journalistin bei verschiedenen Tageszeitungen. Vor und nach der Arbeit kümmert sie sich um ihre drei Kinder, ihren Mann und ihr Pferd.

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Nadine Linnartz ist ausgebildete Versicherungskauffrau und arbeitet seit nunmehr drei Jahren im Kundenservice-Center der ERGO in Köln.