ERGO

Wertschöpfung durch Wertschätzung – Diversity

ERGO profitiert von unterschiedlichen Qualifikationen, Erfahrungen und Denkweisen ihrer Beschäftigten. Diese Vielfalt und die Potenziale unserer Mitarbeiter wollen wir als Teil unserer Unternehmenskultur verstärkt fördern.

ERGO ist einer der Unterzeichner der „Charta der Vielfalt“: Alle Unterzeichner verpflichten sich, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei ist von Vorurteilen und Ausgrenzung. Die Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Religion, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung oder Identität. Diesen Anspruch unterstreichen wir auch mit unserem Verhaltenskodex für alle Beschäftigten auf allen Ebenen. Der Kodex verpflichtet alle Mitarbeiter im In- und Ausland zu maßgeblichen Verhaltensgrundsätzen und Regeln. Unter anderem untersagt er jede Form der Diskriminierung und regelt auch die Meldung von Verstößen.


Vielfalt und Chancengleichheit

Vielfalt – oder auch „Diversity“ – und vor allem Flexibilität kennzeichnen die Angebote, mit denen es ERGO ihren Beschäftigten ermöglicht, die individuelle Lebenssituation mit dem beruflichen Kontext in Einklang zu bringen. Dazu zählen beispielsweise unsere Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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Ein besonderes Anliegen ist uns die gleichberechtigte Teilhabe am Berufsleben und Förderung von Menschen mit Behinderungen. Mit einer Konzernbetriebsvereinbarung zu ihrer Integration sowie der wertschätzenden Zusammenarbeit mit unserer Schwerbehindertenvertretung dokumentieren wir diesen Anspruch.

Um Chancengleichheit sicherzustellen, gibt es im Unternehmen seit 2002 eine Gleichstellungsbeauftragte, die sich um die Belange der Beschäftigten kümmert und insbesondere für die Förderung von Frauen eintritt. Außerdem berät sie die Personalbetreuer an allen Standorten.


Gleichberechtigte Förderung und gezieltes Mentoring

Im Jahr 2011 hat ERGO ein Diversity-Projekt aufgesetzt, das verschiedene Maßnahmen zur dauerhaften Förderung von Frauen im Unternehmen auf den Weg gebracht hat. Denn obwohl Frauen über die Hälfte der Belegschaft von ERGO stellen, ist ihr Anteil in Führungspositionen noch immer vergleichsweise gering. Wir haben uns dazu verpflichtet, den Anteil von Frauen in Führungspositionen in Deutschland konzernweit auf mindestens 25 Prozent bis zum Ende des Jahres 2020 zu steigern. Zum 31.12.2011 waren – bezogen auf den Innen- und Außendienst – elf Prozent der leitenden Angestellten und 24,8 Prozent der Gruppenleiter Frauen. Das entspricht einem Anteil von Frauen in Führungspositionen von insgesamt 21 Prozent.

Eine weitere wichtige Maßnahme im Rahmen der Frauenförderung ist die Durchführung eines Mentoring-Programms. Es richtet sich an Mitarbeiterinnen, die das Potenzial für eine Leitungsposition haben. Im Jahr 2011 haben 20 von ihnen die Chance erhalten, zwölf Monate lang mit erfahrenen Führungskräften – in erster Linie Vorständen – an ihrer persönlichen Entwicklung zu arbeiten.


Soziale Vielfalt mit Gewinn

Nachdem der Schwerpunkt Anfang 2011 auf dem Bereich Frauen und Gleichstellung lag, ging es im zweiten Halbjahr um Alter und Internationalität. ERGO und unsere Muttergesellschaft Munich Re arbeiten hier Hand in Hand. Die optimale Nutzung von Qualifikationen und Erfahrungen, die sich aus unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründen ergeben, prägt unsere Unternehmenskultur – und stellt zudem einen ökonomischen Erfolgsfaktor dar. Mitarbeiter aller Altersgruppen und aus allen Ländern legen mit ihrer Arbeit für ERGO den Grundstein dafür.

Zur Diversity Policy von Munich Re

Auch unsere Absatzmärkte sind zunehmend von Vielfalt gekennzeichnet. Wir sind davon überzeugt, dass nur diejenigen Unternehmen sich in Zukunft behaupten werden, die mit einer diversifizierten Belegschaft eine ebenso vielfältige Kundschaft ansprechen, erreichen, zufriedenstellen und an sich binden können.


Dagmar BrückDagmar Brück, Leiterin des Projektteams „Diversity“
„Diversity ist für uns keine Modeerscheinung, die nach kurzer Zeit wieder von der Agenda verschwindet. Diversity ist Einstellungssache; und Einstellung und Verhalten verändert man nicht durch eine einzelne Aktion oder an einem Tag. Nur durch einen systematisch begleiteten Change-Management-Prozess – mit vielen unterschiedlichen Aktivitäten und Initiativen – und die Beteiligung vieler Kolleginnen und Kollegen können wir wirklich etwas verändern.“