Anzeigenbeilage der Rheinischen Post vom 14. Mai 2011:
Umzug von 1.700 Servern durch 200 IT-Fachkräfte
Als das digitale Herz von ERGO verpflanzt wird, müssen Norbert Sabel, Leiter IT-Betrieb des IT-Dienstleisters ITERGO, und Dirk Linkenheil, Leiter des Rechenzentrums, dafür sorgen, dass es weiter schlägt. Doch der Umzug des Rechenzentrums (RZ) von ERGO sorgte auch bei den beiden Experten für erhöhten Pulsschlag. Denn der Umzug dieses digitalen, technisch hochmodernen Zentrums ist ähnlich aufwändig wie der eines Museums. „Man kann die Computer nicht einfach in eine Kiste packen, rüber tragen und wieder aufbauen“, sagt Linkenheil.
Denn die gesamte Technik mit einem Großrechnersystem, 1.700 Servern, Festplatten, meterlangen IT-Schrankwänden und kilometerlangen Datenleitungen ist ähnlich sensibel wie ein Kunstwerk. Alles muss fachmännisch in Folie und Sicherheitsschienen verpackt werden, um die Geräte unter anderem vor Temperaturschwankungen, Staub und Regen zu schützen. Dabei liegt der Neubau des ERGO Rechenzentrums nur einen Steinwurf weit vom alten Gebäude am Victoriaplatz entfernt.
„Doch die Herausforderung ist die gleiche: ob nun wenige Meter oder viele Kilometer“, sagt Linkenheil. Am letzten Novemberwochenende 2010 ist der IT-Dienstleister von ERGO mit seinem Rechenzentrum in das neue, hochmoderne Gebäude umgezogen, hat die Netzwerke aufgebaut und 13.000 Verkabelungen durchgeführt. 18 Monate Vorlauf hatte der Umzug.
Für Linkenheil war es bereits der dritte mit dem RZ. Sogar an den ersten in den 80ern erinnert er sich noch gut. Doch die Anforderungen an die Computersysteme seien enorm gewachsen – mit dem Neubau trägt ERGO diesen Anforderungen Rechnung. Sieben mal 24 Stunden muss das digitale Herz schlagen, denn selbst am Wochenende laufen die Systeme durchgängig, um etwa den Service für Kunden und Versicherungsberater bieten zu können.
Auch Wartungsarbeiten müssen dann erledigt werden. Daher wurde der Umzugs-Ablauf minutiös geplant: Erst kamen die Netzwerke ins neue Gebäude, dann zogen der Großrechner und die Server um. Linkenheil: „Im Zweifel hätten wir alles zurückziehen können, um bei Problemen die Sicherheit für die Daten der Versicherten zu garantieren.“
Diese Sicherheit ist mit dem Umzug weiter gestiegen. Denn am alten Standort, der bis Ende 2012 modernisiert wird, bleibt ein Teil des Rechenzentrums bestehen. Im Notfall kann jeder der beiden Standorte komplett die Funktion des anderen übernehmen. Damit das alles reibungslos über die Bühne gehen konnte, waren an den „heißen Tagen“ im November bis zu 200 Fachkräfte im Einsatz, 24 Stunden lang, um für die Sicherheit der digitalen Daten – etwa 5,7 Millionen Gigabyte – zu sorgen.
Weitere Praxisberichte folgen.