Auslandsstation in Singapur
Unsere Trainees lernen ERGO zwei Jahre lang intensiv kennen. Im In- und Ausland sammeln sie Erfahrung und bauen Kontakte auf – der Grundstein für eine weitere nationale oder internationale Entwicklung im Unternehmen. Daniel Piekarski ist seit August für ERGO in Singapur.
Mein Name ist Daniel Piekarski und ich bin seit Herbst 2011 Trainee bei ERGO. Ein fester Bestandteil des Traineeprogramms ist ein dreimonatiger Aufenthalt bei einer der ausländischen ERGO Gesellschaften. Im Rahmen der Trainee-Auslandsstation bin ich seit Mitte August in Singapur und unterstütze das ERGO Asia Management Hub bei der Ausarbeitung von Expansionsmöglichkeiten in ausgewählten Ländern Asiens.
Singapur ist ein Insel- und Stadtstaat, in dem etwa 5 Millionen Menschen leben. Verschiedene Ethnien und Glaubensrichtungen leben in Singapur zusammen und prägen die internationale Kultur des Staates. Etwa 77 Prozent der Bevölkerung stammt aus China, 14 Prozent aus dem benachbarten Malaysia und 8 Prozent aus Indien. Die Internationalität des Landes schlägt sich nicht nur in der vielfältigen Küche, sondern in den verschiedenen Religionen nieder, die in chinesischen und buddhistischen Tempeln, Moscheen und christlichen Kirchen ihre Gottesdienste feiern.
Singapur liegt zwar im Zentrum Südostasiens, doch das Stadtbild wirkt eher wie eine moderne westliche Metropole und unterscheidet sich sehr von den Nachbarländern Malaysia und Indonesien. Die Skyline, das Riesenrad Singapur Flyer sowie der Linksverkehr erinnern eher an London als an eine typische asiatische Stadt. Die Infrastruktur ist hervorragend ausgebaut mit einem straff organisierten U-Bahnnetz, bei dem die Bahnen im ein- bis zwei Minuten Takt verkehren.
In Singapur gibt es rigide Vorschriften, die das öffentliche Leben in Bezug auf Sauberkeit, Freundlichkeit und sozialem Zusammenleben regeln. Zudem verfolgt der Staat eine strenge Sicherheitspolitik. Zahlreiche Vergehen werden mit fast absurd erscheinenden Geldstrafen geahndet. So fällt eine Geldstrafe von 500 Singapur-Dollar (ca. 315 Euro) für das Essen und Trinken in den U-Bahnen sowie den U-Bahnanlagen an. Es besteht faktisch ein Verkaufsverbot für Kaugummi, welche man nur in Apotheken gegen Vorlage eines Rezepts erhält. Dieses Verbot und die abschreckend hohen Geldstrafen für Verschmutzungen bringen den Effekt mit sich, dass das Stadtbild sehr viel sauberer ist als in den meisten Metropolen.
Essen gehen ist in Singapur geradezu ein Volkssport und aufgrund der internationalen Küche ein großes Vergnügen. An jeder Straßenecke finden sich die so genannten Food Courts, die mit frischen Gerichten jeglicher Art aufwarten. Ein anderes Hobby der Bevölkerung ist das shoppen – an den großen Einkaufsmeilen reiht sich eine Luxusmall an die nächste.
von Daniel Piekarski, ERGO, 09.10.2012
Für ERGO in China: Pendeln zwischen Jinan und Peking
Traineeprogramm bei ERGO
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